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14:17

Ich weiß ja nicht mal wieso ich jetzt schreibe, es ist ja nichts passiert. Doch gerade jetzt, meine Mama ist zurück gekommen vom Einkaufen. Mh, muss ich gleich mal nach unten gehen und gucken was sie so geholt hat. Ich hab Hunger. Wie immer in letzter Zeit. Mh, ich sollte mehr Sport machen. Aber das hab ich mir ja schon oft vorgenommen und entdecke dann wieder meine Kreativität die sich so zeigt das ich immer die besten Ausreden hab. Nachts ist das klasse, wenn ich motiviert bin und dann denke - ab morgen machste sport! Und was mach ich, nichts. Ich bin undiszipliniert, eindeutig zweideutig. Ich wollte mir sogar eine Arbeit suchen. Rewe, Schlecker, Edeka. Was auch immer. Aber irgendwie, bin ich unmotiviert. Scheiße, ich brauch Geld!

Morgen wirds besser. Morgen geh ich raus. Morgen mach ich mal was!

Wers glaubt. Ich will ja gar nicht das Leben an mir vorbei ziehen lassen, auch wenns interessant ist alles zu beobachten. Ich will aber selbst Leben. Endlich mal! So wie meine Schwester. Aber ich bin nicht wie meine Schwester, ich bin das gegenteil von ihr. Nicht das genaue, eher das ungenaue Gegenteil. Scheiße. Ich bin faul. Das regt mich auf, ehrlich. Ich hab keine Lust als hier zu sitzen, aber was soll ich machen? Steffi ist in Spanien, sie würde mir helfen, wäre sie da. 

Nichtmal irgendwer ist on mit dem ich mich treffen könnte, die haben bestimmt schon alle was zu tun. Also irgendwie, bin ich ein Opfer.

Erdbeertoast, heute deprimiert.

9.4.09 14:23


02:47

Diese Uhrzeit erinnert mich an einen Eintrag in seinem Gästebuch. An seinem Geburtstag. Da hat er sich selbst ins Gästebuch geschrieben weil ein Freund ihm schon um 0Uhr gratuliert hat. Faszinieren, er musste an dem Tag noch in die Schule. Ist zwar zwei Stunden später gekommen ABER - er war da. Ja, er war da.

Die Woche vor den Ferien. Mittwoch war er nicht da. Donnerstag war er da, ist klar. Donnerstags hat er Training da muss er in die Schule sonst gibts kein Training. Freitag, war er wieder nicht da. 

Ich bin durcheinander, ich bin überfordert. Nicht wegen ihm. Wegen der Welt. Es gibt so viele Sachen die ich zu tun habe, so viel. Ich mach nichts davon, ich sitz nur da und lass das Leben an mir vorbei ziehen. Ich beobachte Menschen dabei wie kleinigkeiten sie in den Wahnsinn treiben. Und merke selbst wie dies bei mir auch geschieht. Wiederlich, muss ich feststellen. Ich bekomme mit wie nach drei Jahren glücklichen zusammen seins eine Person wegen Persönlicher Gründe gehen muss und 30 Menschen mit Tränen in den Augen von dieser Person Abschied nehmen. Ich selbst habe auch Tränen in den Augen. 

Es gibt so viele Sachen hinter die ich noch kommen muss, so viele Tricks um das Leben zu überstehen ohne das ich jedesmal kotzen muss wenn mir die Achterbahnfahrt mal wieder zu viel wird. Es gibt viel zu viele Sachen. Und ich glaub, ein einziges Leben ist zu wenig um hinter all die Geheimnisse zu kommen. Denn niemand weis wann er gehen muss.

An dieser stelle, Sascha, ich vermisse dich.

Es ist unfair, das Leben. Und doch sind wir zufrieden mit dem was wir haben. Oder zumindest, wir SOLLTEN zufrieden sein. Denn wenn man nicht das genießt was man hat, und immer nur dem hinterher trauert was man mal hatte dann wird man nicht glücklich. Und ich denke das ist das Ziel des Lebens - glücklich sein. Was anderes passt für mich nicht ins Schema. Eine Karriere? Das schafft jeder mit ein bisschen Grips und dem Willen. Eine Familie? Jeder der Nachfaren haben möchte schafft das. Aber glücklich sein, ja Glück kann man nicht durch handlungen erzwingen. Glück kommt und geht, und man kann es nicht einmal festhalten.

Macht aus dem was ihr habt etwas, sonst werdet ihr nicht glücklich. Und genau das ist doch das Ziel, wisst ihr.

Bridget Jones; meine Muse. 

Erdbeertoast.

9.4.09 02:55


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